Die Umgebung
Hamburg ist eine Großstadt in Norddeutschland. Die Stadt
liegt an der Alster und Elbe, ca. 110 km von der Elbemündung/Nordsee entfernt.
Hamburg ist ein Stadtstaat und damit ein eigenständiges Bundesland.
Mit einer größe von ca. 755 Quadratkilometern verfügt
Hamburg über den zweitgrößten Seehafen Europas.
Hamburg ist die eigentlich genau genommen die "Freie und Hansestadt
Hamburg". In seiner Entwicklung wurde Hamburg zu einem der
bedeutendensten Freihafen. Hier dürfen Waren zollfrei gelagert
werden.
Die
Erscheinung des Stadtbildes bildet sich aus Bauten des 19. und 20
Jahrhunderts. Viele alte und historische Gebäude wurden aber
auch nach dem zweiten Weltkrieg rekonsturiert. Hamburg lässt
sich grob in Altstadt und Neustadt unterteilen. Der Michel (damit
ist der Turm und nicht die ganze Kirche gemeint) liegt inmitten
der Neustadt.
Karl der Große veanlasste um 808 die Gründung des neuen
Stützpunktes Hammaburg, der zur Sicherung der nördlichen
Gebiete des Fränkischen Reiches gedacht war. Im Jahr 831 wurde
die Hammaburg zum Sitz des Erzbischhofs Ansgar erklärt. Zu
diesem Zeitpunkt wurde eine Kirche und ein Anlegeplatz erbaut um
die Christianisierung des Ostens und des Nordens zu bewerkstelligen.
Hammaburg wurde vor allem von Wikingern aus dem dänischen Raum
überfallen und ausgeraubt. Nachdem der Stützpunkt 845
komplett zerstört wurde, wurde der Sitz des Erzbistums nach
Bremen verlegt. Die von den wikingerüberfällen wenig betroffenen
Siedlungen wurden fortgeführt . Schlußendlich kann Erzbischhof
Adalag das Erzbistum Hamburg erneuern. Durch den Bau von Burgen
und weiteren Siedlungen wurden Händler und Handwerke angelockt.
Diese siedelten sich schnell an und die Hamburg festigte seine Stellung
als Handelssitz und Erzbistum. Im Jahr 950 hatte Hamburg ca. 500
Einwohner.
1111-1203 erlebt Hamburg durch die Herrschaft der Schauenburger
Grafen Adolf I und Adolf II einen enormen Aufschwung. Die südwestlichen
Elbeinseln und die Elbmarschen werden eingedeicht und neu besiedelt.
Mit der gründung der Neustadt erhält man das Recht auf
die Zollfrie Lagerung von Gütern.
1201 überfällt der dänische Herzog Waldemar II die
Stadt un nimmt Adolf III gefangen. Die Stadt und das Umland wird
durch die Dänen besetzt. Die Herrschaft der Dänen dauert
bis 1227. In dieser Zeit vereinigen sich die beiden Stadtteile.
Danach hat die Stadt nur noch ein Rathaus. Im Juli 1227 besiegt
ein Koaliationsheer der deutschen Fürsten die Dänen. Seit
dem Jahre 1240 legt man eine neue Befestigungsanlage an mit Gräben,
Mauern und Toren, wie sie auch heute in manchen Straßennamen
bestand haben. Z.B.
- Steintor
- Kurze Mühren
- Alstertor
- u.s.w.
Durch den späteren Beitritt in die Hansa erlebt Hamburg einen
einmaligen Aufstieg.
Im Jahre 1250 ist die neue Stadtmauer fast vollständig um
die heutige Altstadt befestigt worden. In dieser Zeit entstehen
viele weitere Kloster. Im August 1284 wird die Stadt durch einen
großen Brand weitgehend zerstört. Zu dieser Zeit leben
bereits ca. 5000 Menschen in der Stadt. Am Ende des 14. Jahrhunderst
sind die Raubzüge von Störtebeker ein enormes Problem
für die Hansestadt. Der Handel erleidet schwere Einbußen.
Die Hansestadt Hamburg entschließt sich daher, eine Kriegsflotte
aufzustellen, um endlich gegen die existenzbedrohenden Seeräuber
einzuwirken. 1400/1401 wird Störtebeker gefangen genommen und
enthauptet. Kurze Zeit später wird auch Godeke Michels gefangen
genommen und mit 70 seiner Piraten enthauptet. Mit der endgültigen
Gefangennahme und Hinrichtung des letzten großen Piraten Klaus
Kniphof im Jahre 1525 wird die Seeräuberrei endgültig
beseitigt. Als Industrie- und Handelszentrum liegt die Stadt im
Urstormtal der Niederelbe und am Geestrand.
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